HR/Info: personenbezogene Datenverteilung per SMS und eMail


Inhalt

HR/Info: personenbezogene Datenverteilung per SMS und eMail

  • HR/Info im Zusammenspiel
  • Voraussetzungen für den Einsatz von HR/Info
  • Schnittstellen zum Kundensystem
  • Möglichkeiten zur Informationsverteilung
  • zukünftige Zusatzfunktionen zu HR/Info
  • per SMS aufrufbare Funktionen
  • Verwaltung der Mobilfunknummer, Personalnummer und PIN
  • Datenschutz und HR/Info
  • Funktionen von HR/Info
  • Datenbestände
  • Verarbeitung (in Empfang nehmen) der Anwenderdatei (Schnittstelle)
  • Informations-Versand
  • Selbst-Anmeldung am System
  • Abmeldung vom System
  • eigene PIN setzen
  • Anforderungen nicht zugeordneter Mobilfunknummern
  • Aufbau der Schnittstellendatei:
  • Konfiguration von HR/Info
  • Hardwaretechnische Ausbauvarianten
  • Anhang. Tables

    Anhang. Abbildungen

    Anhang. Index


    HR/Info: personenbezogene Datenverteilung per SMS und eMail

    HR/Info: Human Resources / Information.

    Die Informationsverteilung HR/Info kann personenbezogene Daten mit Identifikation durch die Telefonnummer des Anrufenden per SMS oder eMail versenden. Es kann weitere Legitimationen (z.b. für Zugriffe über das Internet) verwalten.

    Diese personenbezogenen Daten können Zeitinformationsdaten von INTARAP/IMS, SAP/HR, oder anderen Personalinformationssystemen sein. 1

    Das Prinzip und die Verfahren von HR/Info sind beim Deutschen Patent und Markenamt zum Patent angemeldet.

    HR/Info benötigt einen Zugriffsweg zu den zu übermittelnden Anwendungsdaten, z.B. Netzwerkzugriff auf ein LAN mit FTP. Die Schnittstelle zum Anwender besteht aus 1 bis 8 Mobiltelefonen. Diese sind über serielle Datenkabel an den HR/Info Server angeschlossen und versenden und empfangen die SMS-Nachrichten.

    HR/Info im Zusammenspiel

    Abbildung 1. Datenflußschema

    hrinfo schema

    HR/Info übernimmt personenrelevante Daten aus dem Anwendungssystem. Auf Anforderung über eine Anruf oder SMS-Schnittstelle werden diese Informationen dann per Kurznachricht oder per eMail an die Nutzer verteilt. Da die Übertragung per Funk oder Internet erfolgt, sind die Anwender nicht ortsgebunden.

    Voraussetzungen für den Einsatz von HR/Info

    1. ein Rechner mit Betriebssystem Windows/NT (HR/Info-Server)

    2. Aufstellort mit Funkversorgung für die gewünschten Mobilfunknetze (z.b. D1,D2).

    3. Zugriffsweg zum Empfang der Anwenderdaten (z.B.Intranet, LAN)

    4. Zugriffsweg zu einem SMTP-Server (falls eMail-Versand gewünscht).

    5. je ein Mobilfunkvertrag pro gewünschtem Sende/Empfangsgerät

    Folgende Komponenten werden mit der Standardkonfiguration HR/Info geliefert:

    1. Windows/NT fähige Hardware (IBM)

    2. Betriebssystem Windows/NT

    3. 4 Mobilfunkgeräte (Siemens) mit passenden Datenkabeln

    4. Stromversorgung für 1-8 Mobilfunkgeräte

    5. Serielle Schnittstellenkarte mit 8 Anschlüssen

    6. eine Netzwerkkarte

    7. HR/Info Anwendungsprogramm


    Schnittstellen zum Kundensystem

    Das Kundensystem erstellt (z.b. per Reportgenerator oder per "ABAP") eine Datei, die auf den "Handyserver" heruntergeladen werden kann (z.B. per FTP). Die Erstellung dieser Schnittstellendatei und der Transport auf den HR/Info-Server erfolgt durch den Kunden.

    Das Format wird nachfolgend beschrieben ("Aufbau der Schnittstellendatei:").

    Bei Bedarf können diese Funktionen auch als Service vom HR/Info-Anbieter übernommen werden.

    Die Schnittstellendatei enthält folgende Informationen:

    1. Personalnummer (als Schlüssel)

    2. Name

    3. Handynummer (optional,falls schon vorhanden)

    4. eine Pin/persönliches Kennwort
      da solche oft nicht personenbozogen verwaltet sind kann hier als Voreinstellung z.B. das Geburtsdatum "TTMMJJ" oder die Ausweisnummer der Zeiterfassung verwendet werden.

    5. eine Zeile Daten mit den aktuellen Salden (z.B. Stand Vortag) die per SMS versandt werden soll (max 160 Zeichen).

    6. Lang-Information (optional). Dieser mehrzeilige Text soll etwa eine Seite "Listen"-Information übermitteln. Mit z.B. den Zeitdaten eines Monats, incl. der vorhandenen Fehlzeiten und Kommen/Gehen-Stempelungen. Diese sind für großformatigere Anzeigen gedacht, z.B. für die Informationsanforderung per eMail oder eine Internet-HTTP-Schnittstelle.

    Möglichkeiten zur Informationsverteilung

    Folgende Wege zur Informationsverteilung werden angeboten:

    1. per SMS (Kurznachricht)
      angefordert durch einen kurzen Anruf (mit Rufnummernübertragung) bei einer Servicenummer oder durch ein Anforderungs-SMS "per SMS aufrufbare Funktionen"

      Hierfür wird eine Zuordnung der Mobiltelefonnummer zur Personalnummer benötigt.

    2. per eMail
      aufgerufen durch einen kurzen Anruf (mit Rufnummernübertragung) bei einer Servicenummer oder durch ein Anforderungs SMS (mit der eMailadresse)

      Hierfür wird eine Zuordnung der Mobiltelefonnummer zur Personalnummer benötigt, und -im Fall der Anrufschnittstelle- die Zuordnung von Mobiltelefonnummer zur eMailadresse

    zukünftige Zusatzfunktionen zu HR/Info

    Folgende Zusatzfunktionen zu HR/Info sind geplant oder verfügbar:

    ZusatzFunktion: Anzeige in einer WWW-Schnittstelle (HTTP)

    Durch Aufruf einer bestimmten Internet/Intranet-Adresse wird in einem Formular die Personalnummer und eine Pin abgefragt, bevor die aktuelle Zeitinformation (ganze Seite) angezeigt wird.

    Hierfür wird eine PIN pro Personalnummer für die Berechtigungsprüfung benötigt. Die Pin entstammt der Schnittstellendatei als Voreinstellung, kann aber durch den Mitarbeiter per SMS-in ein selbstgewähltes Kennwort geändert werden.

    ZusatzFunktion: Datenerfassung

    Analog zu INTARAP/Mobil wird entweder durch eine SMS oder durch einen Kurzanruf ein Zeiterfassungsvorgang ausgelöst:

    Die Auswahl des Erfassvorgang (Kommen oder Gehen) erfolgt durch Auswahl der Empfängernummer, dieser wird die gewünschte Funktion bei der Konfiguration fest zugeordnet.

    Analog zu INTARAP/Mobil können wiederum Erfassungs-SMS eingesetzt werden wobei der Inhalt der SMS (siehe "per SMS aufrufbare Funktionen" ) die Funktion steuert.

    Die Ausgestaltung der Datenerfassung hängt von der Art der vorhandenen Zeiterfassungshardware ab.

    ZusatzFunktion: Datenerfassung mit WWW-Schnittstelle (HTTP)

    Diese Zusatzfunktion setzt die Datenerfassungsschnittstelle voraus.

    Durch Aufruf einer bestimmten Internet/Intranet-Adresse wird in einem Formular die Personalnummer und eine Pin abgefragt. Die WWW-Daten aus der Schnittstelle werden angezeigt. Das Formular enthält Felder zum eigenen Nachreichen der Zeitdaten Kommen oder Gehen.

    ZusatzFunktion: per Sprachschnittstelle

    Durch IBM Direct Talk NT werden die Zeitdaten per Sprachnachricht an den Anrufer übermittelt.

    Voraussetzung ist:

    Da HR/Info bereits die Zuordnung Telefonnummer zu Personalnummer betreibt, kann die Personalnummer gleich zur Versorgung von Direct Talk verwendet werden.

    per SMS aufrufbare Funktionen

    Folgende Funktionen per SMS werden von HR/Info unterstützt.

    I

    aktuelle Information anfordern

    I2

    2. aktuelle Information Nummer 2 anforden (max 9)

    <numerisch>

    es wird die Personalnummer und Pin erwartet Anmeldung der eigenen Mobilfunknummer zu einer Personalnummer. (siehe "Selbst-Anmeldung am System")

    A Pnr Pin

    Analog zu nur Personalnummer und Pin erwartet (zum Telefonnummernwechsel)

    L

    Abmelden einer Telefonnummer von einer Personalnummer (zum Telefonnummernwechsel)

    K

    Kommen melden (nur mit Zusatzmodul Datenerfassung "ZusatzFunktion: Datenerfassung")

    G

    Gehen melden (nur mit Zusatzmodul Datenerfassung)


    Verwaltung der Mobilfunknummer, Personalnummer und PIN

    Da in Personalsystemen die Mobilfunknummer der Mitarbeiter in der Regel nicht vorliegt, verwaltet HR/Info diese Information in einer eigenen Datenbank.

    Diese hat das folgende Format:

    1. Handynummer Schlüssel, 14-stellig, Format wie: "+491711234567 "

    2. Personalnummer (für Zugriff auf SMS-DB) (10-stellig)

    3. PIN/Kennwort (8 stellig)

    4. SMS-Zähler: SMS pro Tag, SMS pro Monat
      Datum letzter Eintrag des SMS-Zählers

    5. eMailadresse (80-stellig)
    Wir nennen diese Datenbank Schlüssel-DB. Sie bleibt auf dem HR/Info-Server bestehen und enthält die Zuordnungen Personalnummer zu Mobilfunknummer.

    Schlüsselzugriff (index) wird für die Begriffe Handynummer und Personalnummer benötigt. Es soll jeweils nur eine Handynummer einer Telenonnummer und umgekehrt zugeordnet werden können (uniquekey).


    Datenschutz und HR/Info

    Wie Datenverarbeitungssysteme, die personenbezogenen Daten verarbeiten, muss der HR/Info Datenserver vor Zugriff von aussen geschützt werden. Da dieser Rechner innerhalb eines internen Netzwerkes aufgestellt werden kann (hinter der Firewall) und keine weitere Verbindung nach aussen benötigt, ist der Schutz leicht zu gewährleisten.

    Für die weitere Verteilung der Daten per eMail und SMS gilt:

    Die Übermittlung der Daten über die Funk-Schnittstelle per SMS ist besonders gut geschützt:

    1. Die Funkübermittlung im Mobilfunknetzt erfolgt über verschlüsselte Datenpakete.

    2. Der Zugriff auf das Empfangsintrument (das Mobiltelefon) kann durch die Handy-PIN geschützt werden.

    Für die Übermittlung der Daten über die Internet-Schnittstelle gilt der Sicherheitsstandard des Internets allgemein.

    1. die eMail-Übermittlung erfolgt unverschlüsselt. Soweit die eMail-Lieferung auch vom Intranet ins öffentliche Internet erfolgen soll, besteht die Möglichkeit des Abhörens dieser Nachrichten. Allerdings ist dieser Zugriff nur unter erheblichem technischem Aufwand möglich (nachrichtendienstliches Niveau). Für schlichte personenbezogene Daten ist ein Zugriff nicht zu erwarten.

    2. Der Nutzer hat es selbst in der Hand, seine Daten per eMail anzufordern.

    3. Sollen besonders schutzwürdige personenbezogene Daten per eMail übermittelt werden, kann der eMail-Versand auf ein publik Key/private Key-Verfahren umgestellt werden (Verschlüsselung).

    4. Der Zugriff auf das Empfangsintrument eMail-Empfangsadresse ist in aller Regel durch Kennwörter gesichert.

    Weitere hinweise zum Datenschutz unter "Selbst-Anmeldung am System".


    Funktionen von HR/Info

    Datenbestände

    HR/Info arbeitet mit folgenden Datenbeständen:

    Schlüssel-DB

    Diese Datenbank beinhaltet die Verknüfungen von Personalnummer, Mobilfunknummer und eMailadresse.

    Die HR/Info Lizenz gilt jeweils für eine Maximalzahl von Einträgen in der Schlüssel-DB (= Anzahl Nutzer).

    Text-DB (SMS-DB)

    Diese Datenbank beinhaltet pro Personalnummer den zu sendenden Nutztext. Dies können ein oder mehrere Kurznachrichten (SMS) sein, sowie ein mehrzeiliger Text (Größe von etwa einer Seite).

    Anwenderdatei

    Diese dient zur Übergabe der Nutzdaten aus dem Personalinformationssystem zu HR/Info. Sie wird bei der Übernahme, die in etwa täglich stattfinden soll in SMS-DB und Schlüssel-DB eingepflegt.

    Log-DB

    In dieser Datenbank werden alle An- und Abmeldungen am System aufgezeichnet. Sie dient dem Datenschutz.

    Verarbeitung (in Empfang nehmen) der Anwenderdatei (Schnittstelle)

    Die Anwenderdatei ist die Schnittstelle zum Anwendungssystem (z.B. SAP/HR). Sie soll regelmägig übertragen werden,z.B.täglich.

    HR/Info prüft regelmäßig (z.B. alle 30 Minuten) ob in dem vorbestimmten Verzeichnis eine neue Version den Schnittstellendatei vorhanden ist. Wird eine neue Schnittstellendatei festgestellt und ist deren Übertragung auch abgeschlossen, so wird diese automatisch neu verarbeitet (eine SMS-DB daraus erstellt). Dadurch wird die Übernahme von Anwendungsdaten da von Anwendungsseite lediglich die Übertragung angestoßen werden muss (z.B. mit FTP PUT).

    Ihr Inhalt wird von HR/Info in eine Datenbank mit Schlüssel Personalnummer gestellt (SMS-DB).

    Ist eine Mobiltelefonnummer enthalten, wird diese in die Schlüssel-DB eingetragen (falls dort noch keine zu der Personalnummer vorhanden ist, und falls diese noch nicht in der Schlüssel-DB enthalten ist).

    Ist eine PIN enthalten, wird diese in die Schlüssel-DB eingetragen falls dort noch keine vorhanden ist.

    Wenn in der Schlüssel-Datenbank bereits solche Schlüssel vorhanden sind, geht das System davon aus, daß diese vom Endanwender selbst eingetragen wurden. Sie haben deßhalb Vorrang.

    Der genaue Aufbau der Anwenderdatei wird weiter unten beschrieben ( "Aufbau der Schnittstellendatei:" ).

    Informations-Versand

    Die Informations-Anforderung erfolgt per Anruf oder per SMS an eine bestimmte Servicenummer, die der Mobilfunknummer eines oder mehrerer den angeschlossener Info-Handys entspricht.

    Wird ein Anruf festgestellt oder eine SMS empfangen, wird in der Schlüssel-DB die Personalnummer gesucht und die Nutzdaten aus der SMS-DB per SMS dem anfordernden Mobilfunktelefon verschickt.

    Steht in der empfangenen SMS eine eMail-Adresse wird anstelle eines SMS ein eMail an die angegebene Adresse verschickt, und die eMail-Adresse in der Schlüssel-DB zu der Mobilfunknummer vermerkt.

    Eine eMail-Adresse wird dadurch festgestellt, wenn im empfangenen Tex ein Adresszeichen ('@') oder ersatzweise ein Stern ('*') enthalten ist.

    Folgt auf auf das erste Wort (die eMail-Empfängeradresse) noch weiterer Text, wird dieser weitere Text als Betreff der zu sendenden eMail verwendet.

    Die eMail-Funktion kann nur verwendet werden, wenn ein SMTP-Server im Zugriff des HR/Info-Servers ist, der berechtigt ist eMails an die gewünschten Empfänger (im Intranet oder Internet) zu versenden.

    Für jede versandte SMS wird der SMS-Zähler pro PNR in der Schlüssel-DB erhöht.

    Falls sich das Tagesdatum (bzw.Monat) vom gespeicherten Datum der letzten SMS unterscheidet wird der entsprechende Zähler pro Personalnummer vorher gelöscht. Wenn das SMS-Limit (aus der Konfiguration) überschritten ist, wird beim ersten mal die Nachricht

    maximale Anzahl SMS pro Monat oder Tag überschritten
    
    verschickt, bei allen weiteren Anforderungen keine SMS mehr.

    Falls das SMS-Limit (in der Konfiguration) auf Null steht werden überhaupt niemals SMS versandt (dann nur eMails).

    Selbst-Anmeldung am System

    Für die meißten Funktionen von HR/Info ist die Zuordnung der Mobiltelefonnummer zur einer Personalnummer nötig. Falls diese in den Anwendungsdaten vorhanden ist, kann sie direkt mitübermittelt und verwendet werden.

    Zur Vermeidung von Verwaltungsaufwand auf Seite der Personalverwaltung kann die Anmeldung am HR/Info System auch durch eine Anmeldungs-SMS durch den Mitarbeiter selbst erfolgen.

    Im der SMS muss enthalten sein: Personalnummer und die PIN
    z.B.: "083847 270961" Damit wird die sendende Mobiltelefonnummer für die angegebene Personalnummer registriert (in die Schlüssel-DB eingetragen).

    Aus Gründen des Datenschutzes ist diese Registrierung an folgende Vorausetzungen gebunden.

    1. Die Personalnummer darf nicht schon mit einer anderen Mobiltelefonnummer angemeldet sein. Damit sind alle registrierten Nutzer vor fremden Zugriff geschützt. Will ein Nutzer seine Mobiltelefonnummer wechseln, muss er sich Zunächst vom System abmelden. Die Abmeldung erfolgt durch Senden eines SMS mit dem Inhalt "L" (für Löschen Anmeldung). Erst danach kann dieselbe Personalnummer einer neuen Mobiltelefonnummer zugeordnet werden.

    2. Die Mobiltelefonnummer darf nicht schon mit einer anderen Personalnummer zugeordnet sein.

      Wenn die Handynummer schon eingetragen ist, erfolgt KEINE neue Anmeldung, sondern nur eine Rück-SMS mit dem Text:

      Sie sind bereits bei der Zeitinformation angemeldet.
      Zum Wechsel der Telefonnummer bitte erst mit "L" abmelden
      (unter der bisherigen Nummer).
      

    3. Die PIN muss mit der PIN aus der Anwendungsdatei übereinstimmen.

    Weitere Datenschutzmaßnahmen:

    1. An- und Abmeldungen werden mit Mobiltelefonnummer und Personalnummer und Zeitpunkt auf einer Datei auf dem Handyserver mitgeschrieben. Damit können die Mobiltelefone, die Zugriff auf die Zeitdaten einzelner Personalnummern hatten, jederzeit ermittelt werden (per Gesetz muss zu jeder Mobiltelefonnummer der Besitzer ermittelt werden können).

    2. Nach erfolgter Anmeldung wird eine SMS mit dem zugeordneten Namen aus der SMS-DB zurückgemeldet:
      Willkommen bei HR/Info
      "<name>".
      Sollte das nicht Ihr Name sein, melden Sie sich bitte sofort mit
      einer SMS "L" wider ab.
      
      Dadurch hat der Anmelder sofort die Information, ob er auch die eigene Personalnummer aufgerufen hat, oder eine fremde.

    Abmeldung vom System

    Durch Empfang einer SMS mit Text "L" oder Anruf auf einer dieser Funktion zugeordneten Telefonnummer.

    Funktion: die Handynummer wird aus der Schlüsseldatei gelöscht. Damit sind wieder neue Anmeldungen.

    Als Antwort eine SMS mit der Inhalt "Sie sind abgemeldet".

    eigene PIN setzen

    mit SMS mit Inhalt "PIN <neue Pin>"

    Funktion: in der Schlüsseldatei wird die neue PIN eingetragen. Eine selbstgewählte PIN bietet optimalen Schutz bei Zugriff über ein WWW-Interface.

    Anforderungen nicht zugeordneter Mobilfunknummern

    Falls Anforderungen nicht bekannter Mobilfunknummern HR/Info erreichen (per Anruf oder SMS) wird eine einmalige Rückantwort per SMS zurückgeschickt, in der Form:
    Ihre Mobilfunknummer ist dem System nicht bekannt.
    Senden Sie als Anmeldung Ihre Personalnummer und Pin.
    
    Damit nicht beliebige Mobiltelefone solche Rückantworten häuffig abrufen können, wird die betreffende Nummer in die Schlüsseldatei eingetragen, mit PNR 00000000 und mit einem SMS-Zähler von 99999. Damit entfallen weitere Rückantworten. Die Pseudo-Personalnummer 00000000 wird in allen Funktionen, wo auf Vorhandensein/Nicht-Vorhandensein einer Zuordnung geprüft werden muß (z.B. wenn sich diese PNR wirklich anmeldet) wie nicht vorhanden gewertet. Wenn sich die Person mit dieser Mobilfunknummer wirklich anmeldet, wird der Sicherungssatz in der Schlüssel-DB (mit PNR 00000000) entfernt.


    Aufbau der Schnittstellendatei:

    Die Schnittstellendatei (Anwenderdatei) wird durch einen Reportgenerator (z.B. ABAP, flexibles Druckprogramm) im Personalinformationssystem erstellt.

    Sie enthält folgende Felder:
    Personalnummer, Pin, HandyNr, Name, SMS-Text, eMailadresse , eMailtext jeweils durch ein Trennzeichen "#" getrennt.

    Die Zeilenenden im eMailtext sollten durch die Zeicherfolge

    <br>
    
    eingestreut werden

    Beispiel:

    $$0232224#270959##RAAB ROSI#Gleitzeit: +11:30 Resturlaub 27.0 Tage#..#
    
    Der Text
    $$
    
    vor jeder Personalnummer soll es ermöglichen nach einem Fehler im Langtext wieder auf den Anfang einer PNR zu synchronisieren.

    Satzaufbau nach Feldern (pro Personalnummer):

    1. Konstante "$$" zur Synchronisation.

    2. Personalnummer

      Personalnummern werden durch HR/Info immer durch führende Nullen auf die maximale Länge von 10 Stellen aufgefüllt.

    3. Feldtrennzeichen "#"

    4. Kennwort bzw. PIN

    5. Feldtrennzeichen "#"

    6. Handynummer (optional, falls bekannt)

    7. Feldtrennzeichen "#"

    8. Kurznachricht (max 160 Zeichen)

      Es können auch mehrere Kurznachrichten, jeweils untereinander durch das Trennzeichen '%' getrennt übermittelt werden. (z.B. Folgesätze, oder andere Informationsarten) Die weiteren Kurznachrichten können durch unterschiedliche Anforderungs-SMS angefordert werden.

    9. Feldtrennzeichen "#"

    10. eMailadresse (optional, falls bekannt)

    11. Feldtrennzeichen "#"

    12. eMailtext (max.4000 Zeichen). Die einzelnen Zeilen im eMailtext werden durch die Zeichenfolge
      <BR>
      
      getrennt. Die erste Zeile des eMailtextes ist die "Betreff"-Zeile der eMail.


    Konfiguration von HR/Info

    Bei der Konfiguration von HR/Info werden folgende Informationen und Limits festgelegt:


    Hardwaretechnische Ausbauvarianten

    Folgende Hardware-Ausbauvarianten von HR/Info bestehen

    1. Anschluss von mehr Mobiltelefonen (bis zu 8) In der Regel wird es sinnvoll sein, für jedes zu versorgende Funknetz ein eigenes Mobiltelefon aufzustellen, also in Deutschland vier, um in den Genuß der Preisreduktionen von netzinternen Nachrichten zu kommen, und zwar für Nachrichtenversand, wie für SMS-Empfang.

      Bei Nutzung der Anrufschnittstelle (die gewünschte Funktion z.B. Informationsanforderung wird durch kurz läutenlassen ausgelöst) kann die Empfangsnummer gerade belegt sein. Um dies zu vermeiden, können mehrere Empfangsnummern geschaltet werden. Eine (ggf. vorhandene) Telefonanlage kann so geschaltet werden daß eingehende Anrufe automatisch auf ein freies Telefon weitergeschaltet werden.

    2. Anschluss eines IDSN Empfangsgerätes Bei Nutzung der Anrufschnittstelle kann neben den Mobiltelefonen auch ein ISDN-Gerät installiert werden (zusätzliche Hardware). Damit sind sofort mehr Empfangsschnittstellen im Festnetz verfügbar und der Rufaufbau geht etwas schneller. HR/Info ist bereits für den Anschluss eines solchen Empfangsgerätes vorbereitet.
    Wie weisen auf die oben erwähnten Zusatzmodule zu HR/Info hin ("zukünftige Zusatzfunktionen zu HR/Info").
    Fußnoten:

    1
    Für INTARAP/N und INTARAP/2 existiert INTARAP/mobil, das dieselbe Funktionalität wie HR/Info abdeckt, und einige weitere Funktionen beinhaltet.


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